Freitag, 12. Mai 2017

Von Wasserfällen und Aussichtspunkten - Airlie Beach & Townsville / Australien / Work&Travel #16



Mein Trip hat mich nach Airlie Beach geführt, was eigentlich als Backpackerparadies bekannt ist! Leider war das Wetter mal wieder ziemlich schlecht, Regen und Wolken...
Trotzdem habe ich es mir nicht nehmen lassen, die Umgebung ein wenig zu erkunden und bin auf einen Wasserfall gestoßen! Das sah wirklich schön aus, man hätte auch baden können, aber das wäre mir dann etwas zu kalt geworden. 



Airlie Beach hat mich nicht wirklich überzeugt - den Stop hätte ich theoretisch auch auslassen können. Es ist Ausgangspunkt zu den Whitsunday-Inseln und ein beliebter Ort für Fallschirmsprünge, aber ich hatte leider weder für das eine, noch für das andere Geld. Falls ich Hermann aber doch noch verkauft bekommen sollte, wird auf jeden Fall noch ein Fallschirmsprung gemacht! 
Aber zurück nach Airlie Beach. Airlie Beach ist ein winziges Nest, das eigentlich nur aus Hostels, Travel-Agencies und Restaurants besteht. 
Daher habe ich auch nicht wirklich viel gemacht. Ich habe mir im Endeffekt dann ein Hostelzimmer geholt und habe 38!!$ gezahlt, um mein Auto parken zu dürfen und ein Bett für die Nacht zu haben. Das Hostel war auch nicht sonderlich luxuriös, es war mehr wie ein kleines Backpackerdorf mit verschiedenen Häusern, Camping-Stellplätzen und einer kleinen Bar. 
Da ich ziemlich müde war, war ich dann auch nicht mehr weg abends, sondern habe mich mit Chloe aus Frankreich unterhalten, die ich dort kennengelernt habe.




Am nächsten Tag ging es dann für mich nach Townsville - mein letzter Stop vor Cairns! Dort bin ich erstmal auf einen Aussichtspunkt namens Castle Hill gefahren und die Aussicht war wirklich toll! Die Insel, die ihr auf dem ersten Bild vom Aussichtspunkt sehen könnt, ist Magnetic Island - auch ein beliebtes Ausflugsziel! 
Nachdem ich den Blick eine Weile lang genossen habe, bin ich dann noch an den Strand gefahren und habe mich ein wenig gesonnt, bis ich dann vom Regen überrascht wurde. 
Mittlerweile ist es schon gar nicht mehr so ungefährlich, ins Meer zu gehen, da es im nördlichen Teil Australiens alles mögliche Ungetier gibt - von giftigen Quallen über Krokodile bis zu Haien. Daher sollte man nur in einem überwachten, durch Netze abgetrennten Bereich schwimmen gehen. Gefährliche Meerestiere habe ich zwar keine gesehen, will es aber auch nicht darauf anlegen! 
Die Nacht habe ich dann mal wieder auf einem kostenlosen Campingplatz verbracht - die letzte Nacht bevor es dann in die Hauptstadt des nördlichen Queensland geht! 
Und am nächsten Tag wurde es dann auch schon tropisch! Ich bin ins Regenwald-Gebiet gekommen und habe auf dem Weg nach Cairns noch einen super Aussichtspunkt mit Blick auf den Regenwald und einen Fluss gefunden. Wo genau der Punkt ist, weiß ich nicht genau - irgendwo auf dem Highway.
Das dazu passende Video gibt es natürlich auch hier



Sonntag, 7. Mai 2017

Auf Schotterstraßen durchs OUTBACK? / Australien / Work&Travel #15


Nachdem ich Agnes Water verlassen habe, ging mein Trip weiter nördlich nach Rockhampton! Rockhampton ist allerdings eine - meiner Meinung nach - ziemlich langweilige Stadt, daher habe ich mich dort nicht lange aufgehalten und habe beschlossen, ich fahre gleich weiter. Der nächste Stopp war der Blackwood Tableland Nationalpark mit dem Horseshoe Lookout. Dieser befindet sich allerdings ungefähr 200km im Landesinneren, im Hochland der Capricorn Küste. Also habe ich mich mit Hermann auf den Weg ins Landesinnere gemacht und war eineinhalb Stunden später auch schon an meinem Tagesziel angekommen, einem kostenlosen Campingplatz. 
Ich glaube, das war der beste kostenlose Campingplatz auf dem ich bisher war, er hat nämlich eine warme, kostenlose Dusche anzubieten! Davon abgesehen war ich allein unter Rentnern in ihren Wohnmobilen. Abends saßen sie dann alle zusammen und haben sich unterhalten. 
Auf den Campingplätzen fühlt man sich schon ein wenig einsam, da die meisten Backpacker immer zu zweit unterwegs sind und sich mit einem Couple anzufreunden ist deutlich schwieriger als mit einer Dreiergruppe oder jemandem der auch alleine reist. 
Am nächsten Tag bin ich dann mal wieder recht früh losgefahren, nochmal rund eineinhalb Stunden ins Landesinnere. 
Und dann kam die böse Überraschung: Die Seitenstraße, die eigentlich zum Nationalpark führen sollte, war gesperrt. Und somit auch der Nationalpark... Vielleicht wegen dem Zyklon, wer weiß... 
Da habe ich mich ganz schön geärgert, immerhin habe ich einen großen Umweg nur wegen dem Nationalpark auf mich genommen... 
Aber das richtige Abenteuer kam dann erst mit dem Rückweg! Mein Navi meinte nämlich, Hermann ist ein 4WD. Erst wurde ich über lange Schlängelstraßen geleitet, bis ich schließlich auf eine unbefestigte Schotterstraße kam. Und dieser Schotterstraße musste ich 70km lang folgen. 
Hermann ist ja nicht gerade das zuverlässigste Auto, wenn es um Abenteuer geht. Daher war ich auch etwas misstrauisch und habe bei jedem Knacken des Autos Angst gehabt, dass es gleich auseinander bricht. 
Es sah übrigens schon ganz schön outback-mäßig aus (das Foto ist eine andere Straße, ich habe auf dem Trip leider keine Bilder gemacht). Bis auf ein paar einzelne Bäume und Büsche alles vertrocknet. 
Und irgendwann ist mir dann eine Känguru-Herde begegnet, die fröhlich vor dem Auto über die Straße gehopft ist. Und einige Minuten später dann eine ganze Menge Kühe, durch deren Weide ich gefahren bin. 
Da ich leider keine Fotos habe, gibts dafür aber ein Video von: Hier!
Ich war dann natürlich ziemlich froh, als ich wieder auf einer normalen Straße war. Insgesamt war ich an dem Tag von halb 8 bis um 1 im Auto und damit beschäftigt wieder an die Küste nach Mackay zu kommen! 
In Mackay habe ich dann auch nicht sonderlich viel angeschaut, war nur in der Bibliothek, da es auch mal wieder geregnet hat. 
Aber mein nächster Post wird spannender, versprochen! 

Mittwoch, 3. Mai 2017

Surfen in AGNES WATER und TOWN OF 1770 / Australien / Work&Travel #14


Mein Roadtrip ist mittlerweile wieder voll im Gang und ich trete den leider letzten Teil meines Work&Travel-Abenteuers in Australien an. Ich reise hoch nach Cairns, diesmal leider ganz alleine. Jule ist in Bundaberg geblieben, da sie ihre Farmdays für ihr 2nd-Year-Visa fertigstellen möchte. 
Ich habe mich also am 1.5. auf den Weg nach Agnes Water gemacht, ein winziges Nest ungefähr eineinhalb Stunden nördlich von Bundaberg. Dort habe ich für den nächsten Tag eine Surfstunde gebucht!
Geschlafen habe ich auf einem recht günstigen und schön gelegenen Camping-Platz, der Zugang zu dem wunderschönen Strand den ihr auf dem Foto sehen könnt, geboten hat. Ansonsten war der Camping-Platz relativ basic - Kaltwasserdusche und Plumsklo, aber ich habe nur 9$ gezahlt.
Den Tag habe ich dann noch am Strand verbracht, außerdem habe ich die Umgebung ein wenig erkundet. Ein Waldtrampelpfad führt nämlich zu einem tollen Aussichtspunkt über die Bucht von Agnes Water. 

Zu der Stadt gibt es eher weniger zu sagen - die existiert so gut wie gar nicht. Ich versuche ja immer verzweifelt den Stadtkern in den Kleinstädten zu suchen, den es hier in Australien aber eher selten gibt. In Agnes Water könnte man die paar Touristenläden und den kleinen Spar als Stadtkern bezeichnen, das wars dann aber auch. Der Rest der Stadt besteht so gut wie nur aus Ferienwohnungen. Aber ich bin ja auch nicht zum Einkaufen da, sondern zum Surfen! 
Da es mittlerweile schon um viertel nach 6 dunkel wird, bin ich auch wenig später schlafen gegangen. Was soll man sonst alleine im Dunkeln auf dem Camping-Platz anstellen? 
Am nächsten Morgen bin ich dann dafür auch dementsprechend früh aufgewacht und bin dann noch in die Zwillingsstadt von Agnes Water, Town of 1770 gefahren. 
Town of 1770 war der erste Hafen, auf den Captain Cook einen Fuß gesetzt hat, als er nach Australien gesegelt ist. Das war um 1770 rum, daher auch der Name.
Eine andere Berühmtheit wohnt in Agnes Water: Der Erfinder von Billabong hat dort eine Villa am Strand! 


Auf dem Bilder oberhalb könnt ihr den Hafen von 1770 erkennen. Die Stadt ist sogar noch winziger als Agnes Water - sie besteht wirklich nur aus einem Hafen.
Das Wetter war an diesem Tag allerdings ziemlich betrübend - Regen, grauer Himmel und besonders warm war es auch nicht.
Natürlich bin ich trotzdem zu meiner Surfstunde erschienen. Ein gut gelaunter, älterer und langhaariger Surfer-Guy hat uns eine Sicherheitsbelehrung gegeben und uns dann auch schon ins Wasser geschickt. Und Surfen ist viel schwieriger, als man sich es vorstellt. Man liegt auf dem Board, strandwärts gerichtet und fängt an zu paddeln, wenn man die Welle sieht. Ist sie da, muss man auf das Board springen und sich stehend zum Strand tragen lassen. Einige haben es wirklich gut hinbekommen - ich eher weniger. Spaß hatte ich trotzdem! 
Den Rest des Tages habe ich dann noch mit Kilian und Marlene aus Nürnberg verbracht, die ich auf dem Kurs kennengelernt habe. Wir sind noch am Strand gesessen und als die Sonne unterging haben wir sogar eine Gruppe Delfine recht nah am Strand gesehen! 
Der Tag hat sich trotz schlechtem Wetter also gelohnt! 




Dienstag, 11. April 2017

Farmwork und Backpackerleben in BUNDABERG / Australien / Work&Travel #13


Wahrscheinlich wartet ihr alle schon sehnsüchtig auf ein neues Update mit spannenden Regenwald- und Strand-Fotos. Was die Fotos angeht muss ich euch leider enttäuschen, ein Update gibt es trotzdem.
Jule und ich leben immer noch in Bundaberg, eine ganze Weile schon. Und es ist ganz schön schwierig, diese lange Zeit kurzzufassen. 
Bis letzte Woche haben wir noch gemeinsam in einem Hostel gelebt, das ziemlich teuer aber dafür auch luxuriöser war. Die Betten sind riesig und bequem, es gibt einen Pool und sogar Barbetrieb.
Das Hostel hat mir dann auch einen Job auf einer Süßkartoffelfarm vermittelt. Zuerst war ich für ungefähr 4 Wochen in der 2nd Crew. Dort war ich auf dem Digger, das heißt ich habe die Kartoffeln geerntet. Mit einem Traktor wurde die Erde und die Kartoffeln angehoben und alles wurde mithilfe eines Bandes nach oben befördert. Dort standen wir und haben die guten Kartoffeln auf ein weiteres Tape geschaufelt. Außerdem haben wir noch die Kartoffelpflanzen kurz geschnitten wenn sie zu lange wurden oder sie zum erneut einpflanzen vorbereitet und auch ein Feld bepflanzt. 
Vor allem das Diggen ist ziemlich anstrengend und geht auf den Rücken, aber ich hatte Glück mit meinem Job, da er stündlich bezahlt ist. 
Auf den folgenden Fotos könnt ihr unsere Harvester-Maschine hinter dem Traktor sehen, daneben das wundervolle Kartoffelfeld. 
Auf dem nächsten Bild ist meine erste Schlange zu erkennen! Ich kann euch leider nicht sagen um welche es sich handelt und der Kopf fehlt leider auch, aber Madame hat sich durch unser Feld geschlängelt. 
Und das dritte Bild ist schließlich noch ein Selfie nach der Arbeit. 




Nach einigen Wochen hat mich der Farmer dann angesprochen, dass ich sein bester Arbeiter bin und er mich gerne in der First Crew hätte, da die Farm in Kürze nur noch eine Crew brauchen wird. Das hat mich erstmal überrascht, da ich nicht damit gerechnet hätte als jüngstes Mitglied einen so guten Job zu machen. 
Seit drei Wochen bin ich nun also in der First Crew. Das ist nicht ganz so cool wie mein Job davor, da ich die Kartoffeln hier verpacke und das ist ziemlich langweilig. Nachdem wir die Kartoffeln auf dem Feld eingesammelt haben, werden sie dann ins Shed gefahren und gewaschen. Und dann kommen wir sechs Mädchen, die die Kartoffeln nach Größe sortieren, zurechtschneiden und in Boxen packen. Ich hätte nie gedacht, dass es so viele Kartoffelgrößen gibt. Ganz schön verwirrend und am Anfang habe ich mich auch ziemlich dumm angestellt und oft zu kleine oder zu große Kartoffeln falsch verpackt. 
Wir liefern übrigens an Woolworths und Coles - die zwei größten Supermarktketten in Australien, sowie an einen Markt in Melbourne.
Jule hat jobmäßig nicht ganz so viel Glück wie ich, da sie auf einer Zitronen- und Mandarinenfarm gelandet ist und das nicht stündlich, sondern per bin bezahlt wird. Da muss sie dann Glück haben um gute Bäumen mit großen Früchten zu erwischen. Sobald ein Tropfen Regen fällt müssen sie auch aufhören mit picken.
Auf dem nächsten Bild seht ihr meinen jetzigen Arbeitsplatz: Das Shed. Wir stehen hinter der silbernen Theke und packen die Kartoffeln in verschiedene Kisten und schieben die volle Kiste dann über die Theke, wo die Jungs sie wiegen und dann zu auf den Paletten stapeln.


Soviel erstmal zur Arbeit. Letzte Woche bin ich in ein anderes Hostel gezogen, kann mein Job aber behalten! Das andere Hostel ist etwas kleiner, weniger luxuriös, aber dafür um einiges billiger, was mir echt entgegen kommt. Das Problem hier in Bundaberg ist, dass man genug Geld macht um zu überleben, aber nicht genug um etwas zum weiterreisen zu sparen. Daher steckt so gut wie jeder hier fest... Dann habe ich zurzeit auch immer viel frei - jetzt über Ostern verreist die Farmfamilie und wir haben 6 Tage frei, während des Zyklons konnten wir auch nicht arbeiten und so weiter...
Wahrscheinlich interessiert es euch auch brennend, wie ich den Zyklon überlebt habe! Ich lebe nicht in dem Teil Australiens, in dem der Zyklon auf die Küste aufgetroffen ist, das ist weiter nördlich, aber die Auswirkungen haben wir dennoch mitbekommen.
Der Himmel wurde komplett grau und es hat drei Tage lang immer wieder ziemlich stark geregnet und gewindet. Unser Hostel ist in der Hochphase sogar überschwemmt worden! Im Radio wurde gewarnt, dass man daheim bleiben sollte und die Läden waren geschlossen. Davon abgesehen war der Zyklon aber nicht dramatischer als ein starkes Gewitter in Deutschland. 





Hier in Bundaberg haben wir auch ganz schön viele neue Freunde gemacht! Es sind so viele nette Menschen aus aller Welt hier. Die meisten sind europäisch oder asiatisch, aber auch aus Amerika sind einige da. Wenn ich am nächsten Tag nicht arbeiten muss (ansonsten muss ich um 4:40 aufstehen) haben wir immer noch ein Bier und Goon gemeinsam getrunken oder waren im lokalen Club. Meistens sind wir mit einer Gruppe Franzosen unterwegs, da die Engländer immer ein wenig unter sich sind. Davon abgesehen kann ich jetzt Iren, Dänen, ein Mädchen aus Brasilien, Kanadier, Italiener, Schotten und Koreaner zu meinen Freunden zählen. Mit den Deutschen haben wir bis auf ein paar wenige nicht so viel zu tun, da diese recht seltsam sind. Eigentlich hätte ich nicht gedacht, dass solche seltsamen Menschen, die wirken als würden sie mit 25 immer noch daheim wohnen und keine Freunde haben reisen, aber sie machen es. 
Besonders viel spannendes machen wir außer mit Leuten quatschen, ein wenig feiern und arbeiten aber nicht. Ab und zu fahren wir noch zum Strand Elliot Heads, aber das auch nur wenn wir beide frei haben und es schönes Wetter ist. Der Herbst hat uns mittlerweile erreicht, das heißt die Temperaturen und vor allem die Luftfeuchtigkeit sind deutlich niedriger. Nachts kann es schon mal nur 15 Grad haben, da ist nichts mehr mit kurzen Sachen in der Nacht. 
Daher reise ich Ende des Monats auch weiter Richtung Norden ins tropische! Dort werde ich dann den guten Hermann verkaufen, nach Asien fliegen und mich dann auch schon auf den Rückweg nach Deutschland machen... Aber von da aus geht es zwei Wochen später auch schon los ins nächste Abenteuer also könnt ihr gespannt sein! 










Dienstag, 21. Februar 2017

ROADTRIP: Noosa Head, Glasshouse Mountains & Rainbow Beach / Work&Travel #12


Jule und ich haben unseren ersten richtigen Roadtrip geschafft! Wir sind ja nach Brisbane gefahren und haben daher auf dem Weg alles mitgenommen, was nur so geht. 
Die erste Nacht haben wir auf einem Campingplatz in Noosa Head verbracht, mit zwei deutschen Mädels die wir auf der Fraser Island Tour kennengelernt haben. Da haben wir dann abends noch ganz gemütlich Goon getrunken und Karten gespielt. Der Campingplatz war auch ziemlich toll - es gab sogar eine Küche, Luxusduschen und Strom. 
Am nächsten Morgen bin ich allerdings schon früh aufgewacht und war von der kurzen Nacht dann ziemlich fertig und auch Jule ging es nicht so gut. Dennoch wollten wir uns Noosa natürlich nicht entgegen lassen und haben noch einen kurzen Walk durch den Nationalpark gemacht, bei dem es anscheinend Koalas geben sollte. Wir haben aber außer einer Echse und ein paar Truthähnen nichts spannendes entdeckt. Der Strand von Noosa ist auch recht schön, allerdings kann man dort nur eingeschränkt baden da der Wellengang ziemlich stark ist. 
Auf dem ersten Bild erkennt ihr dann unser Mittagessen, dass wir irgendwo im nirgendwo gekocht haben. Die Stühle sind leider Kinderstühle, die wir falsch gekauft haben... Sie hatten aber auch so ein schönes Wassermelonenmuster... Und wie man sieht ist Hermann vollgestopft bis obenhin mit lauter nötigem und unnötigem Zeug. 



Die nächste Nacht haben wir dann auf einem kostenlosen Camping-Platz vor Brisbane verbracht. Auch auf der Rückfahrt haben wir noch ein paar wunderschöne Momente gehabt! Auf den nächsten Bildern seht ihr nämlich die Glasshouse Mountains. Das sind Berge, die ein Stück nördlich von Brisbane sind und (mal wieder) auch einen Nationalpark darstellen. Dort hatten wir einen wirklich coolen Campingplatz mit ganz viel Platz für uns. Der Campingplatz war mitten im Nirgendwo, direkt im Wald und nachts hat man auch einige Tiere hören können. Als Ausgleich zum stressigen, überfüllten Campingplatz in Brisbane kam uns das aber grade recht. Nachdem der nächste Woolworths mit Mühe gefunden wurde (da gab es leider kein Netz und somit auch kein Google Maps), haben wir abends mal wieder Nudeln gekocht und sind dann früh schlafen gegangen. 
Eigentlich stellt man sich das Backpacker-Leben ja immer recht partymäßig vor, aber bis auf die erste Nacht sind wir eigentlich immer zwischen 8 und 10 schlafen gegangen, da es hier ja auch um halb 7 dunkel wird und man im Dunkeln nicht mehr wirklich was machen kann, vor allem wenn man mitten in der Pampa schläft.
Stattdessen sind wir also früh aufgestanden. Der Wecker klingelte um 4:40am. Noch total verschlafen sind wir dann losgefahren zu einem Aussichtspunkt, von dem aus wir den Sonnenaufgang über den Bergen beobachten wollten. Auf dem Weg sind uns auch drei Kängurus am Straßenrand begegnet, die das Auto ganz ohne Scheu betrachtet haben. Und das frühe Aufstehen wurde wirklich entlohnt. Ich glaube, die Bilder sprechen für sich. Abgesehen von der Natur auf Fraser Island war das wohl das Schönste, was wir in Australien bisher sehen durften. Die Sonne ist recht schnell am Horizont emporgeklettert und ich kam mit dem Fotografieren gar nicht mehr hinterher. Es waren übrigens noch andere Menschen am Aussichtspunkt, aber nicht so viele als dass es schon wieder unangenehm gewesen wäre. Kann ich also nur empfehlen! 




Unser letzter Zwischenstopp war dann Rainbow Beach, der Strand an den wir fahren wollten, bevor Hermann gestorben ist. Dieser war aber gar nicht so spektakulär wie man denkt. Ein schöner Strand zum baden, aber nichts besonders schönes hier in Australien. Wir haben dort ein Nickerchen gemacht und haben uns prompt einen richtig fetten Sonnenbrand geholt, der bis heute noch nicht verschwunden ist. 
Und nach einer weiteren Nacht in Hervey Bay ging es dann nach Bundaberg. Bundaberg ist eine Stadt eineinhalb Stunden nördlich von Hervey Bay, die schon einen Ruf weg hat. Da dort sehr viele Farms sind, finden sich hier auch viele Backpackerjobs. Daher wollen auch wir unser Glück versuchen. Die Jobvermittlung läuft meist über Working Hostels, die einem dann gegen einen gehörigen Batzen Geld Unterkunft geben und einen Job vermitteln. Wir haben mindestens 100 Farms angerufen aber ohne über ein Working Hostel ist es fast unmöglich, etwas zu finden. Also sind wir gestern doch in ein Hostel eingezogen. Bundaberg ist zum einen Backpackerparadies, zum anderen werden die Reisenden aber ziemlich ausgenommen. Ich habe schon von einigen gehört, die nachher mehr Geld für die Unterkunft gezahlt haben, als sie durch das Arbeiten verdient haben. Da wir aber wirklich kein Geld mehr haben um ein Stück weiter zu reisen, versuchen wir unser Glück jetzt hier, vielleicht wird es ja doch nicht so schlimm!
Die erste Nacht in Bundaberg haben wir übrigens mal wieder auf einem Camping-Platz verbracht. Diesmal aber mit sehr seltsamen Leuten. Kaum waren wir fünf Minuten da kam ein älterer Herr mit Bier in der Hand an und hat uns zugequatscht. Anfangs schien er noch ganz nett, als er dann aber immer aufdringlicher wurde, wurde es uns zu viel und wir sind in die Dusche verschwunden.
Später kam dann ein Paar in den 40ern zu uns, die genauso seltsam waren. Sie haben uns erzählt, dass der Alte wohl immer junge Mädchen anspricht und sich an sie ranmacht, versucht sie zu küssen und sehr seltsam wäre. 
Das Paar hat uns dann auch seine komplette Lebensgeschichte erzählt - beide leiden an irgendeiner Gedächtnis-Krankheit, bei der sie kein Langzeitgedächtnis haben. Der Mann hat ziemlich rumgezappelt, immer wieder seltsam gelacht und die Frau hat dauernd von all den 'beautiful human beings' und der Schönheit der Welt geschwärmt. Die beiden waren aber eigentlich ganz lustig und weniger unheimlich als der Alte. 
Trotzdem waren wir dann doch froh, als wir unsere Ruhe hatten und noch schön etwas kochen und dann schlafen gehen konnten. 
Ich werde mich dann wahrscheinlich nächste Woche nochmal melden und ein wenig vom Job und dem Hostel berichten! 
Hier gehts dann zum Video!


Samstag, 18. Februar 2017

Im Großstadtdjungel von BRISBANE / Australien / Work&Travel #11


Von der Kleinstadt Hervey Bay hat es uns in den letzten 3 Tagen in den Großstadtdjungel von Brisbane gezogen! Brisbane ist die Hauptstadt des Bundeslandes Queensland, in dem wir uns zurzeit aufhalten. Ähnlich wie Sydney ist die Stadt voll von Menschen aus aller Welt, meistens aus Asien. 
In australischen Großsstädten fühlt man sich immer ein wenig verloren. Das Gefühl hatte ich schon in Sydney, dachte aber, es wäre weil ich alleine unterwegs war, aber auch zu zweit waren wir ein wenig einsam.
Natürlich haben wir die Zeit dennoch genossen. Am ersten Tag sind wir ein wenig durch die Läden geschlappt und haben Kleidung anprobiert, aber nichts gekauft, schließlich muss gespart werden. 
Den restlichen Nachmittag haben wir dann noch in der Bibliothek verbracht, da wir uns mal wieder auf Jobsuche gemacht haben und ein paar Anzeigen erstellt haben und ziemlich viele Telefonnummern von Farms rausgeschrieben haben. 
Die Nacht haben wir dann auf einem Parkplatz am Hafen verbracht. Unser Abend war aber ein wenig im Eimer, da Hermann mal wieder Probleme gemacht hat. Die Hintertür ließ sich mal wieder nicht schließen und da das Deckenlicht dadurch an war, haben wir uns Sorgen um die Batterie gemacht. Also wurde der Schieber, durch den das Licht gelöscht wird, auf der Sonnencremetube platziert. Not macht erfinderisch. Dadurch war das Licht dann zwar gelöscht, aber das schlechte Gefühl blieb. Wenn das Auto so unzuverlässig ist, muss man jeden Tag Angst haben, dass etwas neues passiert. Ich glaube, ich bin eher der Typ Mensch, der gerne finanzielle Sicherheit hat. Daher fiel es mir auch etwas schwierig, die Tage in Brisbane wirklich zu genießen, da im Hintergrund immer das Geld ist, das weniger wird und die Sorge, dass eine neue Reparatur des Autos hinzukommt. Am Vortag haben wir auf einem kostenlosen Campingplatz geschlafen und dummerweise unter einem Baum geparkt. Als ein paar Sittiche am nächsten Morgen ihr Frühstück - Zapfen verspeist haben, haben sie die Abfälle auf das Auto fallen lassen und die Windschutzscheibe hat einige Kratzer und winzige Einschnitte abbekommen.
Aber zurück zu unserer ersten Nacht in Brisbane. Wir wussten nicht, dass campen auch das Übernachten im Auto mit einbegreift, daher waren wir uns unserer illegalen Aktivität gar nicht bewusst. Und tatsächlich kam um halb 3 Uhr in der Nacht ein Mann angefahren, der uns eine nette Warnung an der Windschutzscheibe angebracht hat. Natürlich haben wir dann gleich nachgeschaut, aus Angst mal wieder eine Fine zu bezahlen, aber ich glaube es war zum Glück nur eine Warnung.


Der nächste Tag war dann schon um einiges besser! Wir waren auf einem Lookout Mt Coot-Tha und hatten einen fantastischen Blick auf die Skyline. Wir hatten uns schon moralisch auf eine Wanderung vorbereitet, konnten aber mit dem Auto bis ganz nach oben fahren und konnten dann gleich den Ausblick genießen. Bis auf den Stadtkern sind die Häuser ziemlich verteilt, aber die Hochhäuser sehen schon ziemlich schön aus. Die Architektur in Brisbane ist auch ziemlich modern, egal ob Hochhäuser, Brücken oder öffentliche Einrichtungen. 
Zum Autofahren ist Brisbane allerdings ein Alptraum, zumindest wenn man sich nicht auskennt. Teilweise achtspurige Straßen die in Kreuzungen mit 5 Armen münden, von denen man dann den am weitesten entfernten befahren muss. Da waren wir bei jeder Fahrt ordentlich am schwitzen.



Danach hatten wir noch ein wenig Zeit und haben doch noch eine kleine Wanderung gemacht, auf der Suche nach den JC Slaughter Falls, einem kleinen Wasserfall, den wir aber nicht gefunden haben. Dafür hatten wir einen netten Walk und haben sogar Aboriginal-Kunstwerke gesehen. Die könnt ihr vielleicht auf dem nächsten Bild erkennen. Links auf dem großen Stein sind Fingerabdrücke und im Zentrum ist eine etwas unheimliche Zeichnung von einem Menschen.
Am Abend waren wir dann in einem teureren Campingplatz mit 20$ pro Person, der leider auch nicht so zentral gelegen ist, als dass wir am Abend noch hätten feiern gehen können. Daher sind wir noch ein wenig die Gegend erkunden gegangen und haben die Anwohner um ihre Luxusvillen beneidet.




Der letzte Tag in Brisbane war wohl der tollste Tag. Wir sind am Vormittag in das Lone Pine Koala Sanctuary gefahren. Die Anlage war eher wie ein Zoo aufgebaut und das ganze war auch mal wieder Geldmacherei. Eintritt hat 36$ gekostet und für ein süßes Foto mit einem kuscheligen Koala haben wir nochmal 20$ zahlen müssen. Die kleinen Kerle sind aber auch putzig! Die anderen Tiere waren nicht sonderlich spannend, bis auf die Wombats, aber auch die haben nur geschlafen. Krokodile, Tasmanische Teufel, Fledermäuse, Vögel, Kängurus und Emus. Die meisten Leute waren aber wirklich nur für die Koalas da!




Am Nachmittag waren wir dann nochmal an der South Bank, das Viertel in dem die Touristen die Architektur fotografieren. Und inmitten des Großstadtdjungels war eine Lagune versteckt, in der man kostenlos baden konnte. Wir hatten leider keinen Bikini dabei, aber die Aussicht war dennoch schön. 
Also zusammengefasst: Brisbane ist überfüllt und horrorhaft zum Autofahren, aber hat alles, was man sich von einer Großstadt wünschen kann. Auch die Umgebung ist gut zum entspannen! Also Brisbane ist wirklich ein Besuch wert! Das Video gibt es wie immer hier!


Sonntag, 12. Februar 2017

3 Tage im Paradies auf FRASER ISLAND / Australien / Work&Travel #10


Wir sind wieder da von unserer Reise ins Paradies! Wir haben drei Tage auf Fraser Island verbracht. Der eigentliche Name der Insel ist K'gari, was aus der Sprache der Aboriginies soviel heißt wie Paradies. Wir haben die Tour über eine Agentur namens DingoTours gebucht und sind mit einer recht großen Gruppe von 23 Leuten mit der Fähre von Hervey Bay aus auf die größte Sandinsel der Welt gefahren! 
Es war eine relativ internationale Gruppe, auch wenn die Hälfte mal wieder aus Deutschland kam. Der Rest kam aus Frankreich, Peru, Kanada, England und der Schweiz. Jule und ich sind im ersten Fahrzeug gelandet, welches vom Guide gefahren wurde. Leider darf man die Autos erst ab 21 selbst fahren, daher saß ich nur hinten oder auf dem Beifahrersitz und wurde ordentlich durchgeschüttelt. 
Auf dem zweiten Foto erkennt ihr einige Mangroven. Das sind Bäume, die im Salzwasser leben! (Erdkundeleistungskurs lässt grüßen).


Auf der Insel angekommen mussten wir uns erstmal ziemlich schnell von den asphaltierten Straßen verabschieden. ALLES besteht aus Sand. Und somit auch die 'Straßen'. Ohne 4WD, also ein Auto mit Allradantrieb darf man die Insel gar nicht besuchen. Und selbst mit würde ich es keinem empfehlen. Ohne Erfahrung bleibt man ziemlich leicht stecken, sogar unser Guide ist einmal stecken geblieben. Und ich habe schon einige Horrorstorys von anderen Backpackern gehört. Dort abgeschleppt zu werden ist 10x so teuer als es für uns bei unserem Crash war. 
Im Sand zu fahren ist anscheinend eine Mischung aus Schnee, Eis und Schlamm. Das Auto fährt sich größtenteils selber, da die Reifen sich selbst den besten Weg durch den Sand bahnen. Bei leichten Aufstiegen hat der Guide dann angewiesen "a little bit of power" zu benutzen, um nicht stecken zu bleiben. Für uns im hinteren Teil des Autos (wir saßen dort zu acht) war das ganze eine Achterbahnfahrt. Die Sandhügel, genannt "bumps" haben uns immer wieder von den Sitzen gehoben. Nach der anfänglichen Phase, in der sich jeder an den anderen gewöhnt, hatten wir ziemlich Spaß im Auto und die Hügel zum Tanzen und Mitsingen ausgenutzt.
Der Guide hat uns erklärt, dass die Autos regelmäßig gewartet werden müssen und es für ziemlich alles ein Kühlsystem gibt, sei es der Motor, das Öl oder sonstiges. Dennoch ist eines der Autos nach einiger Zeit immer wieder stehen geblieben. Was genau falsch war, habe ich auch nicht mitbekommen, aber ich war mir noch ein Stück sicherer, nie mit eigenem Auto die Insel zu erkunden.


Unsere erste Sehenswürdigkeit (abgesehen von dem tollen Wald durch den wir gefahren sind - die Vegetation änderte sich vom dürren Buschwald zum Regenwald) war das Schiffswrack, das auf jeder Postkarte abgebildet ist. Es hat seine Reise in Schottland begonnen und liegt jetzt auf Fraser Island und rostet vor sich hin. Nichts besonderes, aber muss man eben gesehen haben, wenn man hier her kommt.
Es ist auch unglaublich, dass der Highway, also die Autobahn, auf der Insel aus dem Strand besteht. Man kann anscheinend sechseinhalb Stunden nur am Strand entlangfahren. Man muss nur auf Ebbe und Flut Rücksicht nehmen, um nicht irgendwo stecken zu bleiben.




Unser nächster Stopp (die zwei Bilder oberhalb dieses Textes) war Elis Creek. Ein Bach, der im Regenwald entspringt und zu einer ziemlich großen Pfütze am Strand läuft. Leider war er auch ziemlich überfüllt, was mir ja immer nicht so gut gefällt. Einige Besucher haben sich in Gummireifen den Bach entlang treiben lassen - eine Wildwasserrutsche quasi. Jule und ich haben uns lieber ein Plätzchen im Schatten gesucht, nachdem wir einmal durchgeplantscht sind. 
Danach ging es dann auch schon zurück zur Unterkunft. Diese hat ziemlich an ein Ferienlager erinnert. Die Zimmer waren wie im Hostel Stockbetten, nur noch enger und die Matratzen haben kaum gepolstert. Gekocht wurde in einer Gemeinschaftsküche und gegessen an einem Picknicktisch. Aber das hat uns auch nicht groß gestört, wir haben die freien Tage ohne Stress viel zu sehr genossen! Jule und ich waren mit zwei Mädchen aus Deutschland im Zimmer, die wir morgen wahrscheinlich auch treffen werden! 



Am nächsten Morgen ging es schon früh los! Um 8 sind wir zum Lake Gerawongera gefahren, der im Inneren der Insel liegt. Wir fahren beinahe die einzigen Besucher und das Wasser war total klar, daher haben wir unseren "Morning-Swim" sehr genossen. Das Panorama ist natürlich auch super romantisch! 
Der kleine Freund auf dem nächsten Bild ist eigentlich gar nicht so klein - ein Lizard saß im Wald in der Nähe des Sees und hat unsere Aufmerksamkeit genossen! 




Der nächste Platz war ein Aussichtspunkt namens Indian Head. Dort sollte man angeblich Haie, Rochen und Delfine sehen. Wir haben leider nichts spannenderes als den wundervollen Ausblick genossen. Dieser war aber wirklich atemberaubend. Sowas sieht man normalerweise nur in Filmen oder auf Postern. Das Meer ist ziemlich wild, im Vergleich zu Hervey Bay und voller Haie, Quallen und sonstigen Ungetieren, daher konnten wir dort leider nicht im Meer baden gehen. 


Der nächste Spot waren die Champagne Pools. Das hat mir fast am besten gefallen. Wie ihr auf dem Foto sehen könnt, wird ein Teil des Meeres durch Felsblöcke abgeschnitten. Da die Wellen allerdings über die Steine brechen, entstehen wie kleine Wasserfälle. Durch die vielen Blasen im Wasser hat der Platz auch seinen Namen. Man sitzt wie in einem riesigen Glas aus Sekt. 
Das war wohl der entspannendste Moment auf unserem Trip. Leider waren hier auch mal wieder viel zu viele Menschen für meinen Geschmack. 


Am Abend sind wir noch zu einem weiteren See gefahren, in dem wir Schildkröten beobachten sollten. Bis auf eine einzige hat sich leider keine blicken lassen, aber die Aussicht war trotzdem total idyllisch. Die Kombination aus Regenwald, Seen und Meer macht die Insel einfach traumhaft schön. 
Abends sind wir dann noch draußen gesessen, haben Wein getrunken und einige Spiele gespielt. Es war toll, mal wieder unter andere Menschen zu kommen, auch wenn meiner Meinung nach mal wieder zu viele anstrengende Menschen dabei waren. 


Der heutige und leider auch letzte Tag bestand aus nur zwei Stopps. Der erste war Lake Birrabeen, die etwas unbekanntere Version des berühmten Lake McKenzie, aber mindestens genauso schöne. Wir lagen sicher eine Stunde lang im kristallklaren Wasser und haben uns gesonnt und den Ausblick genossen. Und ich habe glaube ich noch nie so weißen Sand gesehen. Wirklich ein Must-Do wenn man die Insel besucht! 
 Unser letzter Punkt war Central Station. Das war, wie der Name schon sagt, früher der Ausgangspunkt von all den Holzarbeiten auf der Insel. Die ganzen Wege mussten angelegt werden und die riesigen Bäume entfernt werden. Mittlerweile wohnt dort keiner mehr, aber wir haben eine Wanderung entlang eines wunderschönen Baches im Urwald genossen. Ich wusste gar nicht, dass die Grillen im Dschungel so laut zirpen können...
Und dann ging es auch schon wieder aufs Festland... Kurz bevor wir aufs Schiff gegangen sind, haben wir sogar noch einen Dingo gesehen, für den die Insel ja bekannt ist! Dingos sind wilde Hunde, die ähnlich wie andere Raubtiere ziemlich gefährlich werden können. Wir haben ihn zum Glück nur von weitem beobachtet, da sah ebenso harmlos wie ein Hund aus. 
Und nun sind drei wundervolle Tage auch schon vorbei... Aber morgen geht es wieder auf große Fahrt - wir reisen nämlich endgültig weiter! Nur bis der nächste Job gefunden wird, aber immerhin! 
Das dazu passende Video gibt es wie immer hier.