Montag, 18. September 2017

Durch Südnorwegen TRAMPEN und BERGEN erkunden / Norwegen#9


Der letzte Teil meiner Norwegen-Reise ist angebrochen! Diese werde ich aber nicht alleine zurücklegen - meine beste Freundin Xandi, die ich auf den Tag genau ein Jahr lang nicht gesehen habe, ist nämlich nach Bergen geflogen! Ich habe sie dann natürlich mitten in der Nacht am Flughafen abgeholt und wir haben uns eine sehr steinige Stelle zum Schlafen gesucht. 
Es war natürlich super cool, Xandi wieder zu sehen. Sie war ein Jahr lang in Tansania und ich ja in Australien und daher gab es erstmal ein riesiges Wiedersehensfest am Flughafen! 




Nach einer wenig erholsamen Nacht haben wir uns dann noch Bergen angeschaut. Ich war schon einen Tag lang dort und habe mir die gemütliche Küstenstadt schon bei Sonnenschein anschauen dürfen, denn leider regnet es seit Xandis Ankunft nur...
Bergen ist Norwegens zweitgrößte Stadt und eine beliebte Touristenattraktion! Es ist aber auch wirklich nett - eine überschaubare Innenstadt, alles bequem per Fuß erreichbar und zu unserem großen Erstaunen ist sogar die Tram nicht teuer! 




Abends haben wir uns dann auf den Weg gemacht. Eigentlich wollten wir als erstes einen Wasserfall anschauen und haben uns daher einen Ort gesucht, der auf halber Strecke liegt - Voss. Jung und dumm wie wir sind, haben wir uns einfach mitten in die Stadt gestellt und wurden natürlich von niemandem mitgenommen - trotz lachendem Smiley auf unserem Schild! Eine nette alte Dame hat uns dann den Tipp gegeben, erstmal mit dem Bus ein Stück raus zu fahren und das haben wir dann gemacht. 
Wir hatten natürlich keinen Plan wo wir überhaupt hinwollten und auch keine Karte, aber irgendwie sind wir dann mit drei verschiedenen Bussen gefahren und in Arna gelandet, einer etwas größeren Stadt, die sogar einen Bahnhof hat. 
Dort sind wir dann ein bisschen blöd durch die Gegend gelaufen, bis wir etwas außerhalb des Ortes unser Zelt hinter einem Busch im Moos aufgeschlagen haben. Das war deutlich weicher als gestern - auch wenn wir uns den Zeltplatz mit allerlei Kriech-, Krabbel- und Schleimtieren teilen durften. Und natürlich hat es immer noch geregnet!
Mit den schweren Rucksäcken (mit Zelt und Handgepäck gemeinsam ungefähr 45kg) ist man ohne eigenes Auto natürlich sehr unmobil. Als ich noch mit Isaac unterwegs war, war das Campingplatz-Finden um einiges leichter, als wenn man sich von der Stadtmitte aus zu Fuß etwas suchen muss.

Allgemein gesagt ist trampen auch nur leicht, wenn man viel Zeit aufbringt! Es dauert schon seine Zeit, bis man jemand findet, der einen mitnimmt und dann auch noch ein Nachtquartier suchen...
Am nächsten Morgen wurden wir dann aber gleich fündig - ein Mann hat uns ein Stück mitgenommen, auf einen Rastplatz. Der hat uns dann auch erzählt, dass wir den schlechtesten Sommer seit 20 Jahren für unsere Reise ausgewählt haben und die ganze Erdbeerernte kaputt ist...
Auf der Raststätte standen wir dann eeeewig und haben im Regen gezittert, bis uns ein Paar darauf hingewiesen hat, dass ein Stück weiter eine Bushaltestelle ist. Und siehe da - von dort aus wurden wir nach 5min bis mit nach Voss genommen. Wieder mal von einem Mann mittleren Alters, das ist unsere Zielgruppe...
Nochmal ein paar Erfahrungen zum Trampen in Norwegen allgemein: Ich habe gehört, dass es furchtbar einfach sein soll und jeder einen mitnimmt. Das glaube ich auch, nur wir waren zu zweit mit großem, patschnassen Gepäck. Da muss erstmal jemand gefunden werden, der soviel Platz im Auto hat und dann auch bereit ist, das Auto mit unseren nassen und schmutzigen Sachen einzusauen. Daher haben wahrscheinlich auch nur einzelne Männer mit Schrottautos angehalten. Und wir hatten keine einzige negative Erfahrung, aber alleine hätten wir uns vielleicht auch unsicherer gefühlt.



Kurz vor Voss hat uns der Mann dann rausgeschmissen und wir sind mal wieder ewig gewandert und einen wirklich steilen Berg hochgekrochen, bis wir einen Zeltplatz bei einigen Bauernhöfen gefunden haben. Es hat natürlich immer noch geregnet, aber die Aussicht ist wirklich ein Traum! 
In Voss wird übrigens dieser super teure 'Voss'-Wasser abgeschöpft, das wir dann ganz billig aus dem Wasserhahn trinken konnten, Norwegen hat nämlich das sauberste Trinkwasser der Welt! 
Am nächsten Tag sind wir dann in die Stadt Voss getrampt, der Mann der uns mitgenommen hat, hat uns sogar noch die Stadt ein wenig gezeigt! Dort kamen wir allerdings mal wieder gar nicht weiter.
Wir haben beschlossen, den Wasserfall auszulassen und direkt nach Odda zu fahren, wo wir auf einen Gletscher wollen. Und obwohl alle Leute in die Richtung gefahren sind, hat wirklich niemand angehalten. 
Also mussten wir eben den Bus bezahlen und sind 2h nach Odda gefahren, wo wir dann auf einem Campingplatz übernachtet haben, weil es wirklich schwierig war, etwas zu finden...
Falls ihr euch fragt, wie wir das mit dem Kochen machen: Xandi hat ganz viele Packungsnudeln und Suppen aus Deutschland mitgenommen und ich habe einen Campingkocher dabei. Somit haben wir total viel Geld gespart, weil Nahrungsmittel in Norwegen selbst wenn man billig lebt unbezahlbar sind....
Hier ist auch noch das Video!




Dienstag, 12. September 2017

Mit den Hurtigruten nach Trondheim und Bergen / Norwegen#8


Regina und Tor haben mir die Reise nach Bergen mit den Hurtigruten geschenkt, da sie nicht wollten, dass ich ganz alleine durchs halbe Land trampe. Die Hurtigruten sind die berühmten Kreuzfahrschiffe, die dafür bekannt sind, polare Gebiete zu befahren. Antarktis, Arktis, Grönland, Island und natürlich auch die Küste Norwegens kann man mit den großen Schiffen bereisen. Von Sandnessjøen nach Bergen ist natürlich nur ein kleiner Teil der Reise, aber mit einem Tag Aufenthalt in Trondheim war ich insgesamt 3 Tage und Nächte unterwegs. 
Zuerst musste ich mich natürlich von Isaac und seinem Papa verabschieden, was mir mal wieder ziemlich schwer gefallen ist. Ich gewöhne mich einfach viel zu schnell daran, nicht mehr alleine zu sein, da ich sonst ja immer alleine reise. Und das war ich dann auch wieder! 
Natürlich hat alleine reisen auch seine Vorteile, ich kann tun und lassen was ich möchte, muss auf niemanden Rücksicht nehmen und genau deshalb würde ich so eine lange Reise auch niemals mit jemand anderem unternehmen. 


Mein erstes Schiff nach Trondheim ist die MS Polarys gewesen, ein sehr modernes Schiff mit bequemen Möbeln. Hier hatte ich allerdings keine Kabine, sondern habe in einem Eck auf der Couch so gut es geht geschlafen, bevor ich am nächsten Morgen um 6 Uhr in Trondheim ausgestiegen bin. Das Schiff ist eng an der Küste entlang gefahren und hat immer wieder an Küstenstädten gehalten. Die norwegische Landschaft kenne ich ja mittlerweile ganz gut, aber schön war es trotzdem!
Auf dem Schiff habe ich den Alters- und finanziellen Durchschnitt ganz schön gesenkt. Reiche Rentner in eleganter Kleidung, die einen teuren Drink an der Schiffsbar genießen und dazwischen ich in Leggins und Gammelpulli mit meinem Backpack in irgendeinem Eck. 
Daher war ich dann auch ganz froh, als wir Trondheim erreicht haben. 


Trondheim ist eine Studentenstadt, rund 10% der Bevölkerung sind Studenten. Als ich da war, waren zwar grade Semesterferien, aber die Stadt konnte ich mir trotzdem anschauen. Wie jede norwegische Küstenstadt hat auch Trondheim viele bunte Hafenhäuser, Bootsanlegestellen und natürlich Boote. 
Davon abgesehen war nicht so viel zu tun, da es Sonntag war und die Geschäfte in Norwegen da geschlossen haben. 
Daher bin ich nur ein wenig durch die Stadt geschlendert, habe mir die Häuser und eine Kirche angeschaut und war noch in einem Rockmuseum. 




Früh am nächsten Morgen ging dann die Fahrt mit den Hurtigruten nach Bergen weiter. Diesmal hatte ich zum Glück eine Kabine, denn das Schiff MS Vesteralen ist das älteste, das noch im Umlauf ist und daher weniger modern und luxuriös, eher auf die Praktik angelegt, als auf das Prahlen. Bis auf das reichhaltige Frühstücksbuffet verlief die Fahrt dann relativ ereignislos. 
Am nächsten Tag bin ich dann erholt in Bergen angekommen und habe in mein Hostel eingecheckt!

Donnerstag, 7. September 2017

Schönster Fleck Norwegens - Die Lofoten! / Norwegen#7




Über die Lofoten will ich gar nicht zu viel erzählen, da ich finde, die Bilder sind selbsterklärend. Ein wunderschöner Fleck auf der Erde. Auf den Lofoten sind die Berge spitz, auf dem Festland eher rund und flacher, da sie dort glazial abgeschliffen wurden. Die Gletscher haben die Lofoten allerdings nie erreicht, daher sind sie so schroff und felsig, wie man sie auf den Fotos sehen kann.
Eine Geheimecke auf den Lofoten ist das sogenannte 'Bike-Shelter', das ihr auf dem Foto oben sehen könnt. Dieser Holz&Glaskasten ist ein Stauraum für Fahrräder und mittlerweiel zu einem inoffiziellen Campingplatz geworden. 
Eine kleine Strandbar mit Feuerstelle ist dort auch aufgestellt, in der man allerlei Sachen wie Bier, eine Camping-Dusche, Gaskartuschen, Klopapier, Gewürze und Essen findet. Wenn man etwas mitnehmen möchte, lässt man einfach etwas anderes nützliches da.
Noch dazu gibt es eine traumhafte Aussicht auf Berge, Blumen und Meer!



Die Lofoten sind auch bekannt für ihre weißen Sandstrände! Diese haben mich aber ehrlich gesagt nicht so überzeugt, nach den traumhaften Südseestränden, die ich gesehen habe. Haben ein wenig nach vermoderten Algen gestunken und zum Baden war es sowieso zu kalt, ich finde da hat Norwegen schöneres zu bieten!
Hier wird es nachts aber wirklich kalt! So kalt, dass der Atem kondensiert und man selbst dick eingepackt im Schlafsack noch zittert. Davon abgehalten, am nächsten Tag in einen kalten See zu springen, hat mich das allerdings nicht. 











Sonntag, 3. September 2017

Nördlich des Polarkreises! / Norwegen#6


Und irgendwann kam dann der Tag, an dem ich meine Insel verlassen musste. Sogar schon ein wenig früher als gedacht, da ich mit Isaac und seinem Vater noch eine Woche weiter in den Norden gefahren bin, bevor es dann Richtung Südnorwegen geht. 
Isaacs Vater ist mit dem Auto von Deutschland aus losgefahren und daher waren wir ziemlich mobil. 
Größtenteils waren wir in der Region um Bodø unterwegs, die Hauptstadt der Provinz Nordland und die größte Stadt oben im Norden Norwegens. 



Der erste Stop war der Polarkreis, der ein Stück südlich von Bodø liegt. Von diesem Punkt an habe ich mich also nördlich des Polarzirkels befunden. Der Polarkreis begrenzt das Polargebiet ist übrigens der Breitenkreis, an dem die Sonne während der Sonnenwende im Sommer gar nicht untergeht und im Winter gar nicht aufgeht. Dafür waren wir allerdings ein wenig zu spät dran, aber selbst um halb 1 in der Nacht ist noch ein Restlicht und Dämmerung vorhanden, wie ihr sehen könnt.
Relativ bald darauf haben wir uns dann ein Plätzchen für unsere Zelte gesucht. Hier in Norwegen gilt das Jedermannsrecht, das heißt man darf überall zelten, solange keine Häuser in Sichtweite sind. Von diesem Recht machen auch sehr viele Touristen Gebrauch - vor allem Deutsche - da Norwegen ansonsten schnell zu einem sehr teuren Reiseland wird.
Nachts wurden wir allerdings von einer Herde Schafen wachgehalten, die immer wieder wild mit ihren Glocken bimmelnd vorbei gedüst ist. Am nächsten Tag hab ich sie dann auch erwischt und noch fotografieren können.




Der nächste Stopp war dann der Saltstraumen. Das ist der größte Gezeitenstrom der Welt und das Wasser ist ständig in Bewegung, während der Wechsel zwischen Ebbe und Flut. Da ein Teil des Wassers, vor allem ufernah, allerdings steht entstehen Wirbel, da das stehende Wasser mit dem fließenden Wasser kollidiert. Diese Wirbel können ganz schön gefährlich werden und es sind schon einige Menschen, die sich vom Wasser treiben lassen wollten, in die Tiefe gezogen worden und ertrunken. Das Wasser hat eben doch eine beachtliche Kraft.
Aber zum Schwimmen gehen war es sowieso viel zu kalt! Isaac war allerdings ein Stück weiter, wo das Wasser ruhiger ist, tauchen und hat einen riesigen Haibutt (Kveite auf Norwegisch) an Land geschleppt. Die nächsten Tage hat es dann schön nach Fisch gemufft im Auto...



Einen Ausflug auf eine Insel, die irgendwie Sheringøy oder so heißt, haben wir auch noch gemacht. Ich glaube, was mir an Norwegen am besten gefällt, sind die kräftigen Farben. Das dunkelblaue Meer, die grünen Wälder und Wiesen, gelber Tang, graue Felsen und rote Häuser sind eine perfekte Kombination! All das war auf dieser Insel vereint.
Außerdem lebt dort irgendein Bootbauer, der Wikingerboote in einer Werft baut. Ihn haben wir nicht gesehen, aber durch die Fenster konnten wir auch in die Werkstatt linsen!




Das auf dem Bild da oben ist eine an den Strand getriebene Qualle. Wunderschönes Muster! Und auf der Rückfahrt zur Fähre haben wir sogar nochmal eine kleine Rentier-Familie gesehen! Die Fahrt dorthin hat sich also auf jeden Fall gelohnt.
Tor hat in Bodø eine Bootshütte mit passendem Boot, da er beruflich sehr oft dort ist. Daher haben wir in da auch noch besucht und durften sogar eine Spritztour mit seinem Boot machen, von der es allerdings nur Videomaterial gibt!


Der letzte Stop war dann noch eine Lachstreppe, die sich in einer glazial geformten Felslandschaft befindet. Die Steine sind durch die Gletscher komplett abgeschliffen worden und wirken daher sehr weich. Noch immer fließt ein Fluss durch die Steine, dort wo früher massenhaft Schmelzwasser ins Tal gedonnert ist. 
Die Lachstreppe könnt ihr auf dem letzten Bild ganz gut erkennen. Lachse wandern zum Eierlegen immer an ihren Geburtsort. Dafür müssen sie flussaufwärts schwimmen, was an manchen Stellen fast unmöglich ist. Daher werden Lachstreppen gebaut, die den Lachsen ihre Wanderung erleichtern. Die Lachse springen also von Becken zu Becken nach oben und können sich dort kurz ausruhen. Ich wusste zwar schon, dass es Lachstreppen gibt, aber sie mal in echt gesehen zu haben war wirklich interessant! 




Donnerstag, 17. August 2017

Volunteerwork mit Huskys auf Dønna! / Norwegen#5


Für ungefähr 3 Wochen habe ich bei meinen Host-Eltern Regina und Tor auf der Insel Dønna gelebt und Volunteer-Work gemacht. Wie ihr in dem letzten Post schon erkennen konntet, ist Dønna eine wirklich schöne Insel! Das erste Bild in diesem Post zeigt die Aussicht von unserem Briefkasten auf den Fjord und den spitzen Berg, den ihr auf einigen anderen Bildern erkennen könnt ist der Dønnamann, der höchste Berg auf Dønna, den ich eeeeigentlich auch noch besteigen wollte. 
Regina und Tor leben mit einem Nachbarn in Sichtweite noch relativ 'zentral'. 
Isaac und ich haben uns eine Hütte geteilt, die aber eher Haus als Hütte war, mit großem Wohnzimmer, Küche, Schlafzimmern und Bad. (Das weiße Haus auf dem nächsten Foto). 


Regina und Tor haben 5 Huskys, um die wir uns eigentlich kümmern sollten, während sie im Urlaub in Hamburg, Reginas Heimatstadt, sind. Allerdings ist eine der älteren Hunde, Buffy ziemlich krank und hat es kam heraus, das ihr Krebs gestreut hat. Da Regina uns nicht die Verantwortung für einen todkranken Hund überlassen wollte, sind sie dann doch zu Hause geblieben und für uns gab es nicht so viel zu tun, außer Hunde bespaßen. Außerdem haben wir Aufgaben wie Staubsaugen, Wäsche waschen, Rasen mähen, eine Wand und die Terrasse streichen, verschiedene Dinge reparieren und so weiter übernommen. Ab und zu sind wir auch mit den drei jungen Hunden, die im Winter vorm Schlitten laufen, spazieren gelaufen, aber dafür durfte es nicht über 15Grad haben, da es den Hunden sonst zu warm wird. 
Und das 'Gassi gehen' ist auch ziemlich anstrengend, da wir uns einen Gurt umschnallen müssen und uns mit dem gesamten Körpergewicht gegen die ziehenden Hunde stemmen, um nicht über Stock und Stein mitgeschleift zu werden. Die Hunde stammen aus schlechter Haltung und sind daher alle ein wenig durchgeknallt. Zwar sehr lieb, aber zwischen normalem Spazieren laufen und Schlitten ziehen können sie nicht unterscheiden. 
Da ich zum Glück mit großen Hunden aufgewachsen bin, war das für mich aber kein großes Problem und Regina und Tor waren wirklich die liebsten Gasteltern, die man sich vorstellen kann und wir haben bestimmt nur die Hälfte der Stunden, die als Richtlinie für das Workaway-Programm vorgegeben sind, mit arbeiten verbracht! :D




Wir waren auch häufig mit Reginas Boot auf dem Meer und haben neben zahlreichen Quallen (wie der im Bild oben) auch einen Schweinswal gesehen! Und abends ist die Chance gar nicht so schlecht, einen Elch zu sehen, wie beispielsweise die Elchkuh, die auf dem nächsten Foto vor meiner Kamera flüchtet.








Die Bilder von den Hunden und dem Hundestall sind leider nur Handyqualität, aber ihr könnt denke ich trotzdem einen guten Einblick bekommen. Die folgenden Bildern sind im einzigen Pub der Insel entstanden, das wir einmal besucht haben. Sie sind um ungefähr 1:30 nachts aufgenommen worden und es war die ganze Nacht über so hell, dass das Pub nicht mal beleuchtet werden musste, um hell genug zu sein.
Im Pub war dann auch die gesamte Jugend der Insel und wir sind aufgefallen wie bunte Vögel, da wir ja 'neu' waren. Ich habe erfahren, das die Mehrheit der jungen Leute entweder auf einer der Fischfarmen, auf denen Fische in Massentierhaltung gehalten werden oder im Kindergarten. Auf so einer kleinen Insel gibt es nicht sonderlich viele Möglichkeiten.
Mir hat es auf Dønna trotzdem super gefallen, auch wenn ich glaube ich nicht immer hier wohnen wollen würde, da die Preise im Vergleich zum Festland nochmal ungefähr 20% höher sind, wenig Auswahl und man ist eben wirklich sehr abhängig, um ans Festland zu kommen.